Achtung an der Bahnsteigkante

Los gehts und herzlich willkommen hier an der Bahnsteigkante. Mit diesem Blog hab’ ich drei Sachen vor: Erstens von meinen kleinen und großen Bahnabenteuern berichten. Das kann die “kleine Frankentour” sein, einmal “quer durch die Berge” oder einfach mal der Test, wie weit man an einem Tag mit dem Wochenendticket kommen kann. Dazu kommen Planungen für künftige Touren, da steht z.B. gerade eine Tour durch England, Wales und Schottland an. Zweitens werde ich hier über Sparpreise – vom Lidl-Ticket bis zum Toffifee-Coupon – und interessante regionale Aktionstickets informieren – und drittens will ich versuchen, ein bißchen Licht in das Erlebnis Bahnfahren zu bringen und meine Begeisterung zu teilen. Das sind Erfahrungsberichte, Presseschnipsel und was mir an Infos noch so über den Weg läuft.

Was ist meine Motivation für dieses Blog?

Über die Bahn herzuziehen ist ja scheinbar Volkssport, eigentlich schon seit immer. Mich wundert dabei nur, dass sich so mancher klaglos mit dem Auto in den Stau stellt oder das Boarding am Flughafen ungerührt abwartet (welches Boarding beginnt eigentlich pünktlich?), dann aber andererseits völlig die Fassung verlieren, wenn ein Zug mit fünf oder zehn Minuten Verspätung unterwegs ist. Das will ich hier auch ab und zu ergründen (falls da mehr dahintersteckt). Ist oberflächlich ja eher wie die Diskussion übers Wetter, da findet sich jeder wieder und jeder war schon mal zu spät…

Dabei ist das Reisen per Bahn für mich die mit Abstand schönste und bequemste Art von A nach B zu kommen. Zu sehen, wie die Landschaft sanft am Fenster vorbeigleitet, wie sich Leute und Gegenden verändern oder auch wie man mit dem Zug Grenzen überquert – das ist für mich der Inbegriff von Reisen und um den soll hier auf der Bahnsteigkante gehen.

Ja, man kann für den Preis von zwei Kinokarten durch halb Europa fliegen und manchmal ist das auch die einzige Alternative. Vom ökologischen Aspekt fange ich hier auch garnicht erst an, aber in einen Billigflieger eingepfercht nach B zu hetzen ist aus meiner Sicht kein Reisen sondern nur ein Ausdruck dafür, dass es häufig in unserer Gesellschaft nicht schnell genug gehen kann.

Wer schreibt an der Bahnsteigkante?

Im richtigen Leben bin ich (Oli) im Rhein-Main-Gebiet zu Hause und arbeite im digitalen Marketing. Dafür pendle ich täglich mit der Bahn zu meiner Arbeit nach Frankfurt am Main. Die 40 hab ich übrigens mittlerweile leicht überschritten. Neben dem Reisen und Erkunden mit der Bahn bin ich ein großer Norwegen- und Island-Fan (wobei es da ja teilweise leider recht mau mit Zügen aussieht) und ich fotografiere sehr gern.

Das Blog ist übrigens unabhängig und werbefrei – meine Tickets sind selbst gekauft, alle Empfehlungen sind aus meiner eigenen Überzeugung heraus.

In diesem Sinne freue ich mich, dass ihr den Weg hierher gefunden hab, wünsche euch eine gute Zeit hier im Blog und hoffe, dass ihr hier etwas Interessantes und Nützliches mitnehmen könnt!

Oli fährt gern mit der Bahn, gern auch auf Umwegen oder über langsame Strecken.

2 comments On Achtung an der Bahnsteigkante

  • Hallo Oli,
    viel Erfolg mit deinem Blog und allzeit gute Fahrt!
    Auf Twitter habe ich gesehen, dass du eine Ostseeumrundung per Bahn vorhast. Etwas ähnliches habe ich im vergangenen Winter gemacht: Über Dänemark, Norwegen und Schweden ging es auf dem Landweg nach Finnland. Von dort dann mit dem Schiff nach Tallinn und durch’s Baltikum und Polen zurück nach Norddeutschland. Eine wirklich wunderbare Reise war das. Mehr darüber kannst du auf meinem (alten) Blog winterrail.de lesen.
    Viele Grüße,
    Sebastian

    • Hallo Sebastian, vielen Dank für die guten Wünsche! Auf deinem Blog hab ich schon öfter gestöbert, das hat sicher auch einen guten Teil dazu beigetragen, dass ich selbst mein kleines Projekt gestartet habe. Dir auch weiterhin gute Fahrt und viel Erfolg mit dem neuen Blog!

      Viele Grüße
      Oli

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